Die Geschichte von Podere Giodo ist die eines verwirklichten Traums. Der Traum von Carlo Ferrini, einem der gefeiertsten und meistprämierten Önologen der Welt. Im Jahr 2002 entschied sich Ferrini nach vielen Jahren, in denen er die Erfolge der renommiertesten italienischen Weingüter begleitet hatte, „sein eigenes Ding“ zu machen. Nicht, um ein Imperium aufzubauen, sondern um ein beinahe intimes Projekt zu verwirklichen, bei dem jede Entscheidung ausschließlich seine eigene Vision widerspiegeln konnte. Podere Giodo – ein Name, der ein kostbares familiäres Erbe in sich trägt: Er setzt sich aus den Namen seiner Eltern Giovanna und Donatello zusammen. Heute teilt Carlo dieses Abenteuer mit seiner Tochter Bianca und verfolgt gemeinsam mit ihr eine Philosophie, die absolute Eleganz und tiefen Respekt vor dem Land in den Mittelpunkt stellt. Alles beginnt in Montalcino, auf jenem privilegierten Landstreifen zwischen Sant’Angelo in Colle und Sant’Antimo. Hier hat Ferrini mit beinahe manischer Sorgfalt einige wenige Hektar ausgewählt – heute etwa sechs –, geprägt von perfekter Ausrichtung und steinreichen Böden. Hier wird Sangiovese aus ausgewählten Klonen angebaut, die geringe Erträge und höchste Qualität garantieren und Weine hervorbringen, die nicht laut auftreten, sondern Komplexität flüstern. Vor einigen Jahren übte dann auch der magnetische Charme des Ätna eine unwiderstehliche Anziehung auf Carlo und Bianca aus und bewegte sie dazu, Zeit und Ressourcen in ein weiteres, ergänzendes Projekt zu investieren. So entstanden die „Alberelli di Giodo“ – kleine Parzellen mit jahrhundertealten Nerello-Mascalese- und Carricante-Reben, die als traditionelle Alberello-Rebstöcke auf den vulkanischen Böden der Nordseite kultiviert werden.