Ein Weingut, das das Konzept des „heroischen Weinbaus“ perfekt verkörpert, ohne sich dabei in übertriebener Romantik zu verlieren: Rosset Terroir. Wir befinden uns im Aostatal, einem Land, in dem Weinbau niemals eine bequeme Entscheidung ist, sondern das Ergebnis einer ständigen Herausforderung zwischen Mensch und Bergwelt. Die Geschichte dieses Unternehmens ist vergleichsweise jung. Es wurde erst 2001 gegründet, hat jedoch dank einer sehr klaren Vision schnell große Schritte gemacht: kompromisslose Qualität und die unverwechselbare Identität des Terroirs in den Mittelpunkt zu stellen. Die Familie Rosset entschied sich, ihre eigenen Flächen in Senin bei Saint-Christophe aufzuwerten. Kein einfaches Hobby, sondern von Anfang an ein ehrgeiziges Projekt. Sie begannen mit wenigen Hektar, aber mit sehr klaren Vorstellungen davon, was sie erreichen wollten. Heute erstrecken sich die Weinberge von Rosset Terroir über verschiedene Parzellen in einigen der bekanntesten Gebiete der Region. Neben Saint-Christophe bewirtschaftet das Weingut auch Weinberge in Chambave und Villeneuve und erreicht Höhenlagen, die sowohl Mensch als auch Natur herausfordern, zugleich aber außergewöhnliche Trauben hervorbringen. Die Bewirtschaftung der Weinberge folgt den Prinzipien der Nachhaltigkeit und reduziert die Umweltbelastung auf ein Minimum. Im Keller verfolgt man hingegen einen Ansatz des „minimalen Eingriffs“: Ziel ist es, der Rebsorte zu erlauben, sich frei auszudrücken.