Raineri steht für die handwerkliche Seele der Langhe, zwischen Freundschaft und Tradition. Keine Geschichte einer jahrhundertealten, passiv übernommenen Erbschaft, sondern das Abenteuer von drei Freunden – Gianmatteo Raineri (für alle einfach „Jimmy“), Fabrizio Giraudo und Luciano Racca –, die 2005 beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln, um ihrer eigenen Vision von Wein Ausdruck zu verleihen. Aufgewachsen zwischen den Weinbergen der Langhe, begannen die drei Partner fast aus einer Herausforderung heraus, zunächst mit wenigen Flaschen Dolcetto in der Gegend von Dogliani. Doch wenn man Nebbiolo im Blut hat und die besten Weinberge von Monforte d'Alba zur Verfügung stehen, wird der Ruf des „Königs der Weine“ unwiderstehlich. So wurde das Projekt bereits 2006 auf die Produktion von Barbera und Barolo ausgeweitet und fand sein Zuhause in Novello, im Ortsteil Panerole, in einem Weingut, das einst einem historischen Namen wie Domenico Clerico gehörte. Fragt man Gianmatteo nach dem Geheimnis seiner Weine, antwortet er, dass alles im Weinberg geschieht. Die Philosophie von Raineri basiert auf fast manischem Respekt für die Rebe. Es werden weder chemische Abkürzungen noch Herbizide eingesetzt. Alle Arbeiten – vom Rebschnitt bis zur Lese – werden strikt von Hand ausgeführt, im Rhythmus der Natur und mit einem nachhaltigen Ansatz. Man kann von einem „nahen Weinbau“ sprechen, bei dem jede einzelne Rebe täglich betreut wird, damit nur perfekte Trauben in den Keller gelangen. Diese Hingabe führt zu Weinen, die nicht mit Spezialeffekten oder technologischen Übertreibungen beeindrucken wollen.