Wir befinden uns nur 30 Minuten von Lissabon entfernt, im Herzen der historischen Region Arruda dos Vinhos. Hier liegt die Quinta de São Sebastião, ein Stück portugiesischer Geschichte, das sich mit modernem Geist und kosmopolitischer Vision neu erfunden hat. Gegründet im Jahr 1755 – demselben Jahr, in dem das verheerende Erdbeben von Lissabon das Gesicht des Landes für immer veränderte – erhebt sich das Weingut an einem Ort voller Legenden. Zwischen den Mauern des Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert und der alten Kapelle spürt man das Erbe jahrhundertelanger Pilgerreisen und ländlicher Traditionen. Doch erst mit der Ankunft des Unternehmers António Parente begann für die Quinta eine neue Ära. Getrieben von einer tiefen Verbundenheit mit diesem Land verwandelte Parente das Anwesen in ein ehrgeiziges Projekt, das historische Architektur mit modernster Kellertechnik verbindet. Unter der Leitung des Önologen Filipe Sevinate Pinto verfolgt das Weingut einen Ansatz, der autochthone Rebsorten wie Touriga Nacional, Arinto und Sousão in den Mittelpunkt stellt, ohne dabei internationale Sorten wie Merlot, Syrah oder Cabernet Sauvignon auszuschließen. Ziel ist es, Weine zu schaffen, die als „Brücken“ zwischen Portugal und dem Rest der Welt fungieren. Ein besonderes Merkmal des Weinguts ist seine Fähigkeit, Autorität auszustrahlen, ohne dabei jemals langweilig zu wirken.