Ein Ort, an dem die Präzision Burgunds auf die vibrierende Lebensfreude des Beaujolais trifft. Wir befinden uns in Leynes, einem kleinen Dorf an einer Art „geologischer Grenze“, wo sich das Domaine Chardigny erhebt. Ein Weingut mit mehr als zweihundert Jahren Geschichte, das dank des Projekts dreier Brüder – Pierre-Maxime, Victor-Emmanuel und Jean-Baptiste – neu geboren wurde. Im Jahr 2015 entschieden sie sich, die Zügel des Familienbesitzes wieder in die Hand zu nehmen, um ein neues, frisches und zutiefst nachhaltiges Kapitel zu schreiben. Die Schönheit dieses Betriebs liegt in der Verbindung unterschiedlicher Talente. Einer kümmert sich um den kommerziellen Bereich, ein anderer hat Önologie studiert und Erfahrungen in legendären Weingütern wie Foradori in Italien gesammelt, und Jean-Baptiste wiederum arbeitete jahrelang als Weinbergsleiter in einem weltberühmten Tempel des Weins wie dem Domaine Leflaive. Diese Kombination von Kompetenzen hat das Domaine in ein Labor der Exzellenz verwandelt. Das gesamte 20 Hektar große Gut ist biologisch zertifiziert und folgt biodynamischen Praktiken, mit dem Ziel, den Boden ohne chemische Eingriffe sprechen zu lassen. Was die Weine des Domaine Chardigny wirklich einzigartig macht, ist das Terroir. Das Weingut befindet sich exakt auf der Verwerfungslinie, an der der Boden sein Gesicht verändert: Im Norden dominieren die Tone und der jurassische Kalkstein des Mâconnais, die bevorzugte Heimat des Chardonnay. Im Süden beginnen die vulkanischen und granithaltigen Böden des Beaujolais, das unangefochtene Königreich des Gamay.