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Tequila: Geschichte, Merkmale und Sommerdrinks

Denkt man an Tequila, kommen einem unweigerlich Sonne, Strand, Palmen und Cocktailschirmchen in den Sinn. Nichts könnte wahrer sein: Dieser Branntwein ist das ikonische Sommersymbol mit der Aura mexikanischer Traumlandschaften und für mindestens drei legendäre Drinks verantwortlich. Hier finden Sie alles Wissenswerte über die Geschichte und die Eigenschaften von Tequila.

 

Tequila: seine Geschichte und Ursprünge

 

Ein Star unter den Spirituosen: Tequila ist ein destillierter Weinbrand mit Wurzeln in Mexiko. Er wird durch Fermentation und anschließende Destillation der blauen Agave gewonnen und ursprünglich in und um die mexikanische Stadt Tequila hergestellt. Im 17. Jahrhundert begann man, ihn in größeren Mengen in der ersten Fabrik im heutigen Gebiet von Jalisco herzustellen, bis im 19. Jahrhundert der Export von Tequila auf den amerikanischen Markt einsetzte.

Auch wenn einige Tequila-Produktionen nach wie vor in Familienbesitz sind, gehören die bekanntesten Marken großen multinationalen Konzernen. Etwas mehr als 100 Brennereien stellen in Mexiko 900 Tequila-Marken her. Daher trägt jede Flasche Tequila eine Seriennummer (Norma Oficial Mexicana, NOM), welche die Herkunfts-Destillerie angibt.

 

Tequila: die berühmtesten Sorten

 

Tequila wird durch Fermentation des im Inneren der Agavenpflanze enthaltenen Zuckers sowie die anschließende Destillation gewonnen. Gemäß den Vorschriften darf ausschließlich die wertvollste der mehr als 200 in Mexiko vorkommenden Agavensorten verwendet werden, nämlich die Blaue Weber bzw. Weber Azul, die nur in wenigen Regionen wächst: rund um die Stadt Tequila und in bestimmten Gebieten des Bundesstaates Jalisco.

Aber das ist noch nicht alles, denn es werden verschiedene Arten von Tequila unterschieden:

  • Premium, Tequila aus 100 Prozent tequilanischer Agave;
  • Mixto, Tequila, der mit mindestens 51% tequilanischer Agave hergestellt wird, zusammen mit anderen zuckerhaltigen Substanzen wie Sirup aus Mais oder Zuckerrohr;
  • Blanco (weiß) oder Plata (silber), der 60 Tage lang in Stahl ruht;
  • Joven (jung) oder Oro (gold), goldene Farbe durch den Zusatz von Karamell, was dem Destillat mehr Geschmeidigkeit verleiht; 
  • Reposado (geruht), der mindestens 3 Monate in Eichenfässern gereift ist, um Tertiär-Aromen aufzunehmen, wie der Jose Cuervo Tequila Tradicional „Reposado“;
  • Añejo (gealtert bzw. Jahrgang), mindestens ein Jahr lang im Fass gereift, obwohl die meisten Brennereien ihn mindestens vier oder fünf Jahre lang altern lassen;
  • Extra añejo (extra lang gealtert), der sogar eine Reifezeit von 8 Jahren erreicht und eher wie ein Brandy wirkt.

 

Wie trinkt man Tequila?

 

Die traditionelle Art des Tequila-Trinkens besteht darin, ihn in einem Tonbecher zu servieren und dazu Salz und Limettensaft auf den Handrücken zu geben. Dies würde besonders gut zu dem eher krautigen und trockenen Geschmack des Destillats passen.

 

Eine andere Art, Tequila zu trinken, ist vor allem außerhalb Mexikos bekannt: der Tequila Bum Bum Cocktail, der in einem Glas mit 1/3 Tonic Water verdünnt, ein paar Mal auf den Tisch geschlagen (daher der Name) und schließlich in einem Zug getrunken wird.

 

Sommerdrinks mit Tequila: Margarita, Tequila Sunrise und Long Island Iced Tea 

 

margarita drink tequila

 

Als traditionsreiches Destillat verkörpert Tequila die Seele Mexikos in legendären Cocktails, die zu wahren Evergreens für Genießer geworden sind.

 

Der mexikanische Nationaldrink schlechthin ist seinem Namen nach weiblich: Margarita. Die Geschichte dieses Cocktails ist mehrdeutig: Während einige glauben, dass es der Barkeeper Don Carlos Orozco war, der den Margarita zu Ehren der schönen Tochter des deutschen Botschafters erfand, schreiben andere die Geburt dieses Getränks dem Barkeeper Carlos „Danny“ Herrera zu, der sich dafür von der Hollywood-Schauspielerin Marjorie King inspirieren ließ. Keine Zweifel hingegen gibt es bei der Zubereitung dieses sommerlich-frischen Aperitif-Cocktails: 50 ml 100% Agave Tequila, 20 ml Triple Sec und 15 ml frisch gepresster Limettensaft.

 

Der erste Tequila Sunrise wurde nicht auf mexikanischem Boden gemixt, sondern jenseits der Grenze: In den 1970er Jahren kam ein junger kalifornischer Barkeeper auf die perfekte Kombination von Zutaten: 45 ml Tequila, 90 ml Orangensaft und 15 ml Grenadine, ein Softdrink aus Granatapfel. 

 

Der Long Island Iced Tea ist nicht wirklich ein Eistee, sondern eine Alkoholbombe, die fast alle „Big Spirits“ zu gleichen Teilen enthält: 15 ml Wodka, Gin, Tequila und White Rum, zu denen noch Triple Sec hinzugefügt wird. Für die Magie sorgen jedoch der Zuckersirup (30 ml), frischer Zitronensaft (25 ml) und ein Schuss Cola, die dem Drink sein typisches Eistee-Feeling verleihen. 

 

Jetzt, da Sie die Geschichte dieser mexikanischen Spirituose kennen, müssen Sie sich nur noch mit den besten Flaschen Tequila mit freundlicher Empfehlung unserer Svinando-Experten ausrüsten, um Ihre Lieblings-Sommerdrinks selbst zu zaubern!

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