Morgon AOC Vieilles Vignes 2024

    Morgon AOC Vieilles Vignes 2024.
    Romuald Petit
    Jahrgang: 2024
    Herkunft: Mâconnais, Saint-Véran
    17
    €21,00
    Format 0.75 l. (€ 28,00/lt.)
    cod. S8915
    Strukturiert, aus alten Gamay-Reben

    Was: Im Eichenfass gereift
    WARUM: Verkörpert die tiefgründigste und langlebigste Seite des Beaujolais
    PERFEKT MIT: Kräftige Fleischgerichte, Wild und Pilze

    Vermarktet von: Giordano Vini S.p.A. Viale Abruzzi 94, 20131 Mailand – Italien

    Morgon AOC Vieilles Vignes 2024

    Romuald Petit
    Jahrgang: 2024
    Herkunft: Mâconnais, Saint-Véran
    € 21,00
    Format 0.75 l. (€ 28,00/lt.)
    cod. S8915
    Strukturiert, aus alten Gamay-Reben

    Was: Im Eichenfass gereift
    WARUM: Verkörpert die tiefgründigste und langlebigste Seite des Beaujolais
    PERFEKT MIT: Kräftige Fleischgerichte, Wild und Pilze

    Vermarktet von: Giordano Vini S.p.A. Viale Abruzzi 94, 20131 Mailand – Italien
    Eigenschaften
    • WeinartVino rosso fermo
    • Herkunft Mâconnais
    • Rebsorten Gamay 100%
    • Weinherstellung Teilweise entrappten Trauben, Gärung im Edelstahltank, 10–15 Tage Maischestandzeit und 10 Monate Reifung in Eichenfässern
    • Alkoholgehalt 13% vol
    • Allergene Enthält Sulfite
    Tipps zur Verkostung
    • Empfehlungen Kühl und lichtgeschützt lagern, Flasche liegend aufbewahren. Nicht kühlen. Mindestens 15 Minuten vor dem Servieren öffnen
    • Trinktemperatur 18 Grad
    • GlasGran Balon / Borgogna
    • Wann man ihn trinken sollte innerhalb von 10 Jahren
    • Paarung Fleischgerichte
    PRODUKTIONSNOTIZEN
    • Frankreich

    • Domaine Romuald Petit, Les Dîmes, 71570 Saint-Vérand

    Morgon AOC Vieilles Vignes 2024
    • Im Beaujolais gibt es einen Hügel, der so besonders ist, dass daraus sogar ein eigener Begriff entstanden ist, um die Entwicklung seiner Weine zu beschreiben. Man sagt nämlich, ein Wein „morgonnisiert“, wenn er im Laufe der Jahre die einfachen Noten frischer Früchte hinter sich lässt und eine erdige, tiefgründige Komplexität entwickelt, die fast an die großen Pinot Noirs der Côte d'Or erinnert. Der Morgon AOC Vieilles Vignes vom Domaine Romuald Petit führt uns mitten ins Herz dieser Transformation. Obwohl sich der Sitz des Weinguts in Saint-Véran im Mâconnais befindet, hat sich Romuald entschieden, sich einem der prestigeträchtigsten und strukturiertesten „Cru“ des Beaujolais zu widmen. Hier wird die Landschaft von der „Roche Pourrie“ geprägt, einem zersetzten Gestein aus Schiefer und Eisenoxid, das den Weinen eine außergewöhnliche Kraft und Langlebigkeit für die Region verleiht. Der Begriff „Vieilles Vignes“ bezeichnet Reben mit tiefen Wurzeln, die Jahrzehnte alt sind und jede noch so feine mineralische Nuance aus dem Untergrund ziehen können. Erwarten Sie hier keinen leichten Wein zum unkomplizierten Trinken. Die AOC schreibt Standards vor, die ganz auf Lagerfähigkeit und die Treue zum Terroir ausgerichtet sind und sich deutlich von den kommerzielleren und leichteren Versionen unterscheiden, die anderswo in der Region produziert werden. Reiner Gamay, der in diesem Wein seine unbeschwerte Seite ablegt, um seine dunklere und faszinierendere Persönlichkeit zu zeigen. Die Trauben werden nur teilweise entrappt, sodass ein kleiner Anteil an Stielen erhalten bleibt, der während der Gärung im Edelstahltank Struktur und Frische verleiht. Die Maischestandzeit dauert 10 bis 15 Tage – eine lange Zeitspanne, die Farbe und Tannine intensiviert. Anschließend reift der Wein 10 Monate in Eichenfässern, ein entscheidender Schritt, um die Energie des Gamay zu zähmen und seine Konturen zu verfeinern. Intensives Rubinrot, fast undurchdringlich, mit wunderschönen violetten Reflexen. In der Nase ein Konzert kleiner dunkler Früchte wie Brombeere und Heidelbeere, ergänzt durch Veilchennoten und einen Hauch schwarzen Pfeffers. Mit der Zeit im Glas tritt jene eisenhaltige mineralische Note hervor, die die authentische Signatur des Terroirs von Morgon darstellt. Am Gaumen voll und fleischig, mit präsenten, aber äußerst seidigen Tanninen und einem Finale, das an Lakritz erinnert.

      Wir befinden uns im Süden Burgunds, in einer Landschaft, die sanft in Richtung Beaujolais überzugehen scheint. Hier, im malerischen Dorf Saint-Vérand, liegt das Domaine Romuald Petit – ein Weingut, das die Essenz des französischen handwerklichen Weinbaus perfekt verkörpert: erdverschmierte Hände, der Blick in die Zukunft gerichtet und ein tief verwurzelter Respekt vor dem, was die Natur schenkt. Romuald Petit ist nicht einfach nur Winzer, sondern ein Bewahrer von Landschaften. Obwohl das Weingut im Laufe der Jahre stetig gewachsen ist, hat Romuald es geschafft, den familiären Charakter und den sorgfältigen Ansatz einer kleinen Produktion zu bewahren. Das Herzstück seiner Arbeit liegt in einem außergewöhnlichen Weinbergsbestand. Seine Reben bilden ein Mosaik aus unterschiedlichen Altersstufen und Persönlichkeiten. Von jungen Anlagen (zwischen 5 und 15 Jahren) bis hin zu wahren historischen Monumenten mit Rebstöcken, die über hundert Jahre alt sind und direkt nach der Reblauskrise gepflanzt wurden. Diese Vielfalt ermöglicht es Romuald, mit unglaublichen Nuancen zu arbeiten: Während die jungen Reben Frische und Lebendigkeit verleihen, schenken die „Vieilles Vignes“ (alte Reben) Konzentration, Struktur und eine Tiefe, die nur die Zeit erschaffen kann. Das Domaine erstreckt sich über etwa 16 Hektar und umfasst einige der faszinierendsten Appellationen der Region.

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